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Hufrehe ist eine der gefürchtetsten Erkrankungen beim Pferd. Sie ist ein absoluter Notfall – und mit dem richtigen Wissen können Pferdebesitzer schnell und richtig handeln.

Was ist Hufrehe?

Bei Hufrehe (Laminitis) kommt es durch Toxine, Durchblutungsstörungen oder mechanische Überlastung zu Schäden an der Verbindung zwischen Hufbein und Hornkapsel. Im schlimmsten Fall dreht oder sinkt das Hufbein und bricht durch die Hufsohle – das ist in der Regel das Todesurteil für das Pferd.

Ursachen: Die drei häufigsten Formen

1. Futterrehe

Zu kohlehydratreiches Futter (süßes Gras, Kraftfutter, Leckerlies) in Kombination mit Bewegungsmangel ist die häufigste Ursache. Besonders gefährdet: leichtfüttige Pferderassen wie Ponys, Friesen und Islandpferde.

2. Belastungsrehe

Überlastung des gesunden Beins beim Schonen eines kranken, zu stark ausgeschnittene Hufe oder die Umstellung von Beschlag auf Barhuf können einen Reheschub auslösen.

3. Vergiftungsrehe

Entsteht durch den Verzehr von Giftpflanzen auf der Weide – Jakobskreuzkraut, Eibe und andere können betroffen sein.

Symptome erkennen

  • Typische Rehehaltung: Pferd stellt die Vorderbeine vor und entlastet die Zehen (sog. Entlastungsstellung)
  • Erhöhte Pulsation an den Fesselarterien
  • Warme bis heiße Hufe, besonders im Zehenbereich
  • Widerwillen gegen Bewegung auf hartem Untergrund
  • Zittern, Schwitzen, Schmerzgesicht

Sofortmaßnahmen bei Hufrehe

  1. Sofort den Tierarzt rufen – Hufrehe ist ein Notfall
  2. Hufe kühlen – so schnell wie möglich, am besten mit Eiswasser oder Eiswürfeln für mindestens 30 Minuten pro Stunde
  3. Futter sofort entziehen (kein Gras, kein Kraftfutter)
  4. Box mit tiefem, weichem Einstreu – Hackschnitzel oder Sand entlasten die Hufsohle
  5. Bewegung nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt

Der Hufschuh bei Hufrehe – kühlen und schützen

Der GK’s Therapiehufschuh leistet beim Reheschub konkrete Hilfe:

  • Kühlen: Hufschuh anziehen, mit kleinen Eiswürfeln am Kronrand befüllen – der Huf wird gleichmäßig und über längere Zeit gekühlt, ohne dass das Pferd im Eiswasser stehen muss
  • Schutz bei der Bewegungstherapie: Sobald langsame Schritt-Bewegung erlaubt ist, schützt der Hufschuh empfindliche Sohlen auf hartem Untergrund
  • Barhuf-Umstellung: Während des Übergangs von Eisen auf Barhuf federt der Hufschuh harte und gefrorene Böden ab

Mehr zu Hufrehe in unseren Einsatzbereichen

Langzeitbehandlung und Prävention

  • Regelmäßige Hufbearbeitung alle 4–6 Wochen bei akuter Rehe
  • Low-sugar / low-starch Ernährung dauerhaft
  • Gewichtsmanagement bei übergewichtigen Pferden
  • Weidemanagement: frühes Gras meiden, Paddock-Only in Risikophasen
  • Regelmäßige Blut- und Insulinwerte prüfen lassen

Passenden Hufschuh kaufen

Bei Hufrehe empfehlen wir vor allem die Neopren-Variante wegen des flexiblen, gut anpassbaren Materials:

Größtentabelle – richtige Größe bestimmen

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Ein Hufabszess ist eine der häufigsten und schmerzhaftesten Huferkrankungen beim Pferd. Wer als Pferdebesitzer die Anzeichen kennt und weiß, wie er richtig reagiert, kann seinem Tier viel Leid ersparen – und Tierarztkosten senken.

Was ist ein Hufabszess?

Ein Hufabszess entsteht, wenn Bakterien in das innere Hufhorn eindringen – meist durch kleine Verletzungen der Hornsohle durch Steine, Nägel oder scharfe Gegenwelt, manchmal auch durch innere Blutergüsse nach einem Tritt oder Aufprall. Im verschlossenen Huf bildet sich dann Eiter, der auf das empfindliche Gewebe drückt und massive Schmerzen verursacht.

Symptome: Woran erkennt man einen Hufabszess?

  • Plötzliche, starke Lahmheit – oft von einem Tag auf den anderen, typischerweise an einem einzelnen Bein
  • Erhöhte Wärme im Huf und pulsierender Kronrand
  • Schmerz beim Abdrucken mit der Hufzange an bestimmten Stellen
  • Schwellung im Fesselbereich (in fortgeschrittenen Fällen)
  • Aufbrechen am Kronrand – dann läuft der Eiter ab und die Lahmheit verbessert sich spontan

Behandlung: Was tun beim Hufabszess?

Ein Hufabszess gehört in die Hände eines Tierarztes oder erfahrenen Hufschmieds. Die Behandlung umfasst typischerweise:

  1. Öffnen des Abszesses – der Tierarzt oder Hufschmied sucht die Einbruchstelle und öffnet den Kanal, damit der Eiter abfließen kann
  2. Desinfektion und Verband – penible Wundpflege um eine Reinfektion zu vermeiden
  3. Hufschutz – damit der frische Verband sauber und trocken bleibt, auch in der Box und auf dem Paddock

Warum ein Hufschuh beim Hufabszess so wertvoll ist

Nach dem Öffnen des Abszesses ist der Huf sehr empfindlich. Schmutz, Mist und Nässe können jederzeit in die Wunde gelangen und zu einer Reinfektion führen – mit der Folge, dass sich der Heilungsprozess stark verlängert.

Der GK’s Hufschuh ist hier die einfachste und zuverlässigste Lösung:

  • Hält den Verband sauber, trocken und an Ort und Stelle – auch bei Bewegung
  • Ermöglicht dem Pferd, sich schmerzfrei zu bewegen, was die Heilung fördert
  • Spart täglich Verbandswechsel, Material und Zeit
  • Kann direkt über den Verband gezogen werden

„Hufschuhe können dem Tierarzt und dem Halter in diesem Fall aufwändige Verbände, viel Kosten und Zeit sparen.“ – GK’s Hufschuh

Wie lange dauert die Heilung?

Die Dauer hängt stark von Größe und Lage des Abszesses ab. Einfache Fälle heilen in 2–4 Wochen aus. Abszesse, die am Kronrand aufbrechen, benötigen teils bis zu einem Jahr, bis der Horndefekt vollständig herausgewachsen ist.

Hufabszess vorbeugen

  • Regelmäßige Hufpflege durch einen Hufschmied alle 6–8 Wochen
  • Gefahr durch Steine, Nägel und scharfe Gegenstände auf dem Paddock minimieren
  • Ausgewogene Ernährung für gesundes Hufhorn (Biotin, Zink, Methionin)
  • Regelmäßiges Ausmisten – ammoniakhaltige Nässe weicht das Horn auf und erhöht die Infektionsgefahr

Passenden Hufschuh kaufen

Für die Behandlung eines Hufabszesses empfehlen wir:

Zur Größtentabelle – so messen Sie den richtigen Hufschuh.

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